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Paul Boldt: Gedichte

Paul Boldt: Paul Boldt: Gedichte - Die Dirne
Quellenangabe
typepoem
booktitleErklügelte Nervenkultur
authorPaul Boldt
year1991
publisherpendo Verlag
addressZürich
isbn3-85842-205-3
titleDie Dirne
pages82
created20010717
sendergerd.bouillon@t-online.de
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Paul Boldt

Die Dirne

        Die Zähne standen unbeteiligt, kühl
Gleich Fischen an den heißen Sommertagen.
Sie hatte sie in sein Gesicht geschlagen
Und trank es – trank – entschlossen dies Gefühl

In sich zu halten, denn sie ward ein wenig
Wie früher Mädchen und erlitt Verführung;
Er aber spürte bloß Berührung,
Den Mund wie eine Muskel, mager, sehnig.

Und sollte glauben an ihr Offenbaren,
Und sah, wie sie dann dastand – spiegelnackt –
Das Falsche, das Frisierte an den Haaren;

Und unwillig auf ihren schlechten Akt
Schlug er das Licht aus, legte sich zu ihr,
Mischend im Blut Entsetzen mit der Gier.

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