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Wsewolod Michailowitsch Garschin

Garschin

Wsewolod Michailowitsch Garschin

Garschin wurde am 14. Februar 1855 in Prijatnaja Dolina im Gouvernement Jekaterinoslaw/Russland geboren und starb am 5. April 1888 in Sankt Petersburg.

Er entstammte tatarischem Adel und wurde als Sohn eines Offiziers und einer Gutsbesitzertochter geboren. Nach dem Scheitern der Ehe seiner Eltern zog er 1863 mit seiner Mutter nach Sankt Petersburg, wo er entgegen seinen Neigungen 1874 ein Studium an der Bergakademie aufnahm. 1877 meldete er sich als Freiwilliger für den Russisch-Türkischen Krieg von 1877/1878. Seine Kriegserlebnisse verarbeitete er später in einer Reihe von Erzählungen, die wegen ihrer schonungslosen, objektiven Darstellung der brutalen Gewalt und seines bitteren Erlebens bis heute als Klassiker der Antikriegsliteratur gelten. Garschin gilt als Vorläufer von Anton Tschechow, der sich über ihn in höchster Bewunderung geäußert hatte

Er nahm eine Stelle als Sekretär bei der Eisenbahnverwaltung an und heiratete eine Ärztin. Von seinen Werken, die er seit 1876 publizierte, konnte er nicht leben. Er litt, wohl auch verursacht von seinen Kriegserlebnissen, unter Depressionen. Am 31. März 1888 stürzte er sich in seiner St. Petersburger Wohnung in den Treppenschacht und starb am 5. April an seinen Verletzungen.


Werke u.a.

Die Menschen und der Krieg (Zyklus):

  • 1877 Vier Tage
  • 1877 Gefecht bei Ajaslar
  • 1880 Der Bursche und der Offizier
  • 1883 Aus den Erinnerungen des Gemeinen Iwanow

Im Projekt Gutenberg-DE vorhanden:

  • Eine Nacht dt. v. Fega Frisch. Gesperrt bis 31.12.2034







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