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Stefan Zweig

Zweig, Stefan

Stefan Zweig

Stefan Zweig wurde am 28. November 1881 in Wien geboren und starb am 23. Februar 1942 in Petrópolis, Brasilien.

Der österreichische Schriftsteller Stefan Zweig kam aus großbürgerlich-jüdischer Familie. Er studierte in Wien und Berlin Phlilosophie, Germanistik und Romanistik. 1904 promovierte er zum Dr. phil. Nach der Promotion bereiste er Europa, Amerika, Afrika und Indien. Während des 1. Weltkriegs war er zuerst propagandistisch im Wiener Kriegsarchiv, dann in offiziösen Missionen in der Schweiz tätig. Er engagierte sich zusammen mit R. Rolland für den Frieden. Nach Kriegsende lebte er bis 1933 mit seiner Frau Friderike in Salzburg. Von ihr löste er sich im Zug einer Übersiedlung nach England, 1941 zog er weiter nach Brasilien, nach Petropolis im Bundesstaat Rio de Janeiro. Unter Depression leidend, nahm er sich dort gemeinsam mit seiner zweiten Frau Lotte das Leben.


Werke u.a.

  • 1911 Brennendes Geheimnis
  • 1927 Verwirrung der Gefühle
  • 1927 Sternstunden der Menschheit
  • 1934 Triumph und Tragik des Erasmus von Rotterdam
  • 1936 Baumeister der Welt
  • 1938 Ungeduld des Herzens
  • 1941 Schachnovelle
  • 1942 Die Welt von gestern

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Amok
Novellen einer Leidenschaft
Taschenbuch
186 Seiten
11 EUR
Erschienen 2018



Die Rahmenhandlung der titelgebenden Novelle spielt im Jahr 1912 auf einem Überseedampfer von Indonesien nach Europa. Der Ich-Erzähler trifft auf einen verstörten Mitreisenden, der ihm seine Geschichte anvertraut. In seiner Arztpraxis wird er von einer vornehmen Dame konsultiert, einer Engländerin und Ehefrau eines holländischen Großkaufmanns, die während einer längeren Abwesenheit ihres Mannes schwanger wurde und nun vom Arzt einen diskreten Schwangerschaftsabbruch wünscht. Sie ist bereit, dafür eine sehr hohe Geldsumme zu zahlen. Doch der Arzt, unerwartet gefesselt von einer plötzlichen Leidenschaft, verlangt von der Frau statt des Geldes eine gemeinsame Liebesnacht, woraufhin sie empört das Haus verlässt. Doch den Arzt überfällt seine Besessenheit noch stärker:

»Amok - Es ist mehr als Trunkenheit ... es ist Tollheit, eine Art menschlicher Hundswut ... ein Anfall mörderischer, sinnloser Monomanie ... Eine Stunde im ganzen, nachdem diese Frau in mein Zimmer getreten, hatte ich meine Existenz hinter mich geworfen und rannte Amok ins Leere hinein ...«










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