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Karl Henckell

Karl (Friedrich) Henckell

Geboren am 17. April 1864 in Hannover; gestorben am 30. Juli 1929 in Lindau.

Der Sohn aus einem bildungsbrgerlichen, protestantischen, deutschnationalen Elternhaus absolvierte seine Schulzeit in Kassel. Anschlieend studierte er in Berlin, Heidelberg, Mnchen und Zrich vor allem Philosophie; in dieser Zeit wandelte er sich vom Verfechter eines kritiklosen Patriotismus zum Sozialisten. Seine frhe Lyrik wurde im Deutschland der Sozialistengesetze verboten, er suchte Exil in der Schweiz (seit 1890 war er Schweizer Staatsbrger), baute einen eigenen Verlag auf und wurde Mittelpunkt der Zrcher Kolonie exilierter Reprsentanten des reichsdeutschen Kulturbetriebs, unter ihnen Gerhart Hauptmann und Frank Wedekind . Nach seiner Rckkehr lie er sich 1902 in Berlin, 1908 in Mnchen als freier Schriftsteller nieder.


Werke u.a.

  • 1882 Poetisches Skizzenbuch (Gedichte)
  • 1888 Amselrufe (Gedichte)
  • 1890 Diorama (Gedichte)
  • 1891 Trutznachtigall (Gedichte)
  • 1900 Neues Leben (Gedichte)
  • 1904 Gipfel und Grnde (Gedichte)
  • 1906 Schwingungen (Gedichte)
  • 1911 Im Weitergehen (Gedichte)
  • 1918 Weltmusik (Gedichte)

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