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Gustav Schumacher

Carsten Hinz

Gustav Schumacher

Carsten Hinrich Hinz wurde am 28. August 1815 in Witzwort/Eiderstedt geboren und wurde am 16. April 1844 in Husum wegen Raubmordes hingerichtet. Im Gefängnis von Pfarrer Schumacher zu Gott bekehrt, verfaßte er dort seine Lebensgeschichte, die Pfarrer Schumacher als Buch herausbrachte. Er schreibt: ... »Auf diese Weise war Carsten Hinz in einigen Wochen mit seiner Lebensbeschreibung fertig geworden, und übergab sie mir zur weiteren Ueberarbeitung. Der Leser findet sie in den vorliegenden Blättern treu wiedergegeben. Die wenigen Zusätze, die ich mir hin und wieder erlaubte, und, des leichteren Lesens wegen, in den Context mit aufnahm, habe ich theils aus den mündlichen Mittheilungen des Inculpaten, theils aus den gerichtlichen Acten entnommen.«

Gustav Heinrich Ludwig Schumacher wurde am 20. Januar 1802 in Husum geboren. Nach Theologiestudium und Vikariat trat er am 28. 8. 1838 sein erstes Pfarramt in Tönning an. Bereits zwei Jahre zuvor hatte er einen zweibändigen historischen Roman aus der Zeit des 10. Jahrhunderts, »Gorm der Grausame, König von Dänemark«, veröffentlicht. Während 1844 Hinz' posthume Veröffentlichung durch Schumacher »lediglich« obrigkeitskritisch war, galt »Gorm der Grausame« sogar als radikale Abrechnung mit der dänischen Herrschaft. 1848, unter König Friedrich VII. von Dänemark, wurde Schumacher drei Tage lang in Friedrichstadt gefangen gesetzt, kehrte zwar 1849 nach Tönning zurück, wurde aber im November 1850 von den Dänen aus dem Dienst entlassen und kam in Arrest nach Odense. Ab März 1851 lebte er dann einige Monate lang unter Polizeiaufsicht bei seinem Bruder in Flensburg. Später bekam er eine Pfarrstelle in Gersweiler/Saar. Ende April 1860 wurde er in den Ruhestand versetzt. Er starb am 26. Januar 1863 in Barmen.


Werke u. A.:

  • 1844/ 2010 Der ›Mordfall Carsten Hinz‹ und die letzte Hinrichtung auf Eiderstedt








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