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Edith Wharton

Wharton, Edith

Edith Wharton

Edith Wharton, geborene Edith Newbold Jones, wurde am 24. Januar 1862 in New York City geboren und starb am 11. August 1937 in Saint-Brice-sous-Forêt, Frankreich. Sie war eine amerikanische Schriftstellerin und Verfasserin sozialkritischer Romane. Für Ihren Roman »The Age of Innocence« erhielt sie 1920 den Pulitzer Preis.

Mehr über Leben und Werk von Edith Wharton schrieb der Übersetzer im Nachwort von »Des Baumes Frucht«.

Wir freuen uns, dieses Buch als Erste auf Deutsch zu veröffentlichen und danken dem Übersetzer für die Erlaubnis.


Werke u.a. (Romane)

  • 1900 The Touchstone
  • 1902 The Valley of Decision
  • 1907 The Fruit of the Tree
  • 1912 The Reef
  • 1913 The Custom of the Country
  • 1917 Summer
  • 1920 The Age of Innocence
  • 1922 The Glimpses of the Moon
  • 1923 A Son at the Front
  • 1925 The Mother's Recompense
  • 1932 The Gods Arrive
  • 1938 The Buccaneers (unvollendet)

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Edith Wharton
Des Baumes Frucht

Hardcover
27,– €
Verlag Projekt Gutenberg-DE
404 Seiten
ISBN: 9783739010014

»The Fruit of the Tree« (1907) ist Edith Whartons dritter Roman; anders als die übrigen großen Romane beschränkt sich »Des Baumes Frucht« nicht auf die Kritik des Lebensstils der New Yorker upper ten thousand, sondern konfrontiert ihren Reichtum mit dessen Herkunft, der Fabrikarbeit, die zum Teil unter unsäglichen Bedingungen zu leisten war. Ausgangspunkt ist ein Arbeitsunfall in einer Textilfabrik, der offensichtlich auf Mängel in der Anlage der Fabrik selbst zurückzuführen ist. Der stellvertretende Geschäftsführer John Amherst sieht nun, als die junge Witwe des verstorbenen Inhabers der Fabrik einen Besuch abstattet, eine Chance, auf Bessy Westmore persönlich einzuwirken und die herrschenden Zustände zu humanisieren. Was sich daraus ergibt, führt zu einer kunstvollen themen- und personenreichen Romankomposition, die von der zeitgenössischen Kritik damals wegen der schonungslosen Behandlung des amerikanischen Kapitalismus zwar mit einiger Irritation quittiert wurde, heute jedoch in ihrer Klarsichtigkeit eine erneute Lektüre mehr als verdient hat. Dieses Buch wurde 2016 erstmals ins Deutsche übersetzt.

Zur Autorin: Die amerikanische Erzählerin Edith Wharton (1862-1937) ist bekannt für Romane, in denen die upper-ten-thousand-Befindlichkeiten hellsichtig und ironisch seziert und kunstvoll gestaltet werden. Die Autorin war durch ihre Herkunft, eine alte wohlhabende, quasi-aristokratische New Yorker Familie, und ihre eigenen Erfahrungen mit deren Sozialisation zu einer Insider-Kritik geradezu prädestiniert. Ihre mit einem Bostoner Banquier im Alter von 23 Jahren geschlossene Konvenienzehe, die kinderlos blieb, verlief unglücklich, auch weil der Ehemann an unheilbaren Depressionen litt; sie wurde 1913 geschieden. Edith Wharton, die seit 1908 in Frankreich lebte, reiste viel, insbesondere in Italien, Frankreich und England, auch in Marokko und Nordafrika, was sich auch in mehreren Reisebüchern niederschlug. In der Zeit des Ersten Weltkriegs engagierte sie sich für die französischen Flüchtlinge, berichtete von den französischen Frontlinien für amerikanische Zeitungen und schrieb Kriegsromane aus französischer Sicht (The Marne, A Son at the Front). Ihre Bücher, darunter 16 Romane und 86 Erzählungen, machten sie rasch bekannt, und sie genoss die Freundschaft zahlreicher zeitgenössischer Intellektueller (u.a. Henry James, Sinclair Lewis, Jean Cocteau und André Gide). Den größten literarischen Erfolg erzielte sie mit dem Roman »The Age of Innocence« (1920), für den sie 1921 den Pulitzer-Preis erhielt. Das Buch wurde mehrfach verfilmt, zuletzt von Martin Scorsese 1993; auch andere Werke wurden immer wieder als Vorlagen zu Film- oder TV-Adaptionen gewählt (darunter zuletzt »The House of Mirth«, 2000). Edith Wharton verstarb 1937 an den Folgen eines Schlaganfalls.


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